| | Geschichte |
| Die Gründung des PSV Blau Gelb |
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Der Post-Sportverein Blau-Gelb Frankfurt (PSV) wurde am
1. Juni 1926 in Frankfurt
am Main von Postbediensteten gegründet. Damals hieß der
offizielle Name des Vereins: Post-Sportverein Frankfurt am Main.
Nach Ende des Ersten Weltkrieges und der nachfolgenden
Krisenjahre bis 1924
wollten die Postler einen Ausgleich zu ihrer beruflichen
Tätigkeit schaffen, indem sie sich in einer Betriebssportgruppe
organisierten. So entstanden flächendeckend sukzessive über das
Reichsgebiet mehrere Hundert Postsportvereine in Deutschland.
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| Streichung der Zuschüsse |
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Heute existieren nur noch rd. 250 dieser
Sportorganisationen. Die Rückläufigkeit der Anzahl resultiert
aus der Streichung sämtlicher Zuschüsse der drei ehemaligen
Postunternehmen (Post AG, Telekom AG und Postbank). Zu den
Gründerzeiten konnten ausschließlich Mitarbeiter der Post und
deren Angehörige Mitglied dieser Sportvereinigung werden. Nach
der Gleichschaltung der Sportvereine im Dritten Reich folgte
nach dem Zweiten Weltkrieg ein Verbot der Postsportvereine durch
die Alliierten.
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| Ein neuer Vereinsname |
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Bereits
1946 durften sich im Gebiet des
amerikanischen Gouvernements wieder Vereine zur körperlichen
Ertüchtigung bilden, allerdings nicht unter dem Namen einer
bestimmten Organisation oder eines Betriebes bzw. Werkes,
sondern mit ausschließlich neutraler Bezeichnung. So entstand
Ende 1946 der neue
Vereinsname „Blau-Gelb Frankfurt a. M.“ als Wiedergeburt der
Postler-Sportvereinigung von
1926, doch dauerte es bis Anfang der 50er Jahre bis ein annähernder
Mitgliederbestand wie vor dem Krieg erreicht wurde. Ebenso
durften die Vereine keine Beschränkungen und Auflagen bei der
Auswahl ihrer Mitglieder verfügen, so dass es nun auch Nicht
-Postlern möglich war dem Verein beizutreten.
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| Rückkehr zum traditionellem Vereinsnamen |
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Einige
Jahre später lockerte die Besatzungsmacht die restriktiven
Bestimmungen für Zweckgemeinschaften jeglicher Art, so dass nun
wieder der traditionelle Name „Post-Sportverein“ an den Anfang
der Vereinsbezeichnung, allerdings in Synthese mit „Blau-Gelb“,
gesetzt wurde. Es blieb dabei, dass jeder Mitglied des Post
-Sportvereins Blau-Gelb Frankfurt a.M. e.V. werden konnte.
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| Einweihung des ersten Rasenplatzes durch Sepp Herberger |
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Der erste Rasenplatz wurde Anfang der 60er Jahre von Sepp Herberger
eingeweiht. In dieser Zeit entstand der Kern der heutigen
Anlagen im Niddapark. Von
1986 bis
1991 wurde im Zuge der Bundesgartenschau
1989 das vereinseigene
Gelände mit Hilfe der Stadt Frankfurt wesentlich umgestaltet. Es
kam ein weiterer Rasenplatz hinzu, außerdem wurde ein Tennenplatz verlegt.
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