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Zum Saisonstart: Die Vierte bei Eintracht Frankfurt 3
 29.08.10Alexander Gruza 

Daß das Leben reichlich Verzweiflung mit sich bringt, der Zustand der Welt grundsätzlich grauenvoll und die Schöpfung insgesamt mißlungen ist, läßt sich heute schwer bestreiten. Daher beruhen alle wertvollen menschlichen Betätigungen auf Mangel an Ernst und auf Spielerei, ja, sie erhalten ihren Wert überhaupt erst in dem Augenblick, in dem sie zur Spielerei werden. Nur säuerliche, dröge Zeitgenossen machen allzeit etwas Zweckvolles, Nützliches und Ernstes und entwerten es dadurch geradezu.

Dies vorausgeschickt berichte ich mit tiefem Unernst vom ersten Spiel der Vierten in der neuen Saison: Wir lagen recht bald mit 1:6 zurück und einige begannen schon damit, ihren Schläger einzupacken. Sodann führten wir mit 8:7, sehr zu unserer eigenen und des Gegners Überraschung. Der Verlauf des Schlußdoppels war paradigmatisch für den gesamten Abend. Die Unseren wehrten erst 5 Matchbälle der Gegner ab, ehe sie ihrerseits den Match-, Satz- und Siegball verwandelten.

Wie ein sachverständiger Zuschauer bemerkte, hatte zumindest der Spannungsfaktor Bundesligareife und der Tischtennisgott war voll bei der Sache, unserer nämlich.
 

Vor dem Saisonstart: Von Tischtennismeistern und ihrem Spiel
 10.08.10Alexander Gruza 

Neulich haben wir im Fernsehen einem Meister zuschauen dürfen, wie er meisterte. Er kam, wurde gesehen und siegte. Im Handumdrehen, wie man bei einem solchen Genie der Vor- und Rückhand mit zwiefachem Recht sagen darf. Unser Meister ist ein reizender junger Mann, unkomödiantisch und bescheiden, ohne aufgetragene Zeichen und Mienen der Überlegenheit, dem Spiel hingegeben wie einer Sendung, die zu erfüllen er sich berufen weiß. Seine Transpiration, auch während des hitzigsten Gefechts, ist gering. Bei Seitenwechsel zieht er - nichts ist bei einem Meister unwichtig - die Hose zurecht. Mißlingt ihm ein Schlag, zuckt er durchaus nicht mit keiner, sondern mit einer oder mehreren Wimpern, gibt manchmal dem Schläger einen kleinen Streich, als wollte er sagen: Oh du Schlimmer! Aber das tut er wohl nur dem Publikum zuliebe, das Reflexbewegungen bei Großen, Nerven bei Helden, Menschliches bei Meistern gerne hat.

Wie sieht es aus in solchem Unbesiegbaren? Wie fühlt sich ein Tischtennisweltmeister im Zimmer, im Wasser oder sonst einer der vielen Lebenssituationen, in denen sein besonderes Können - eine Tischtennisplatte hat man ja nicht immer bei sich - virtuell bleiben muß? (Besser dran in dieser Hinsicht sind etwa Weltmeister im Kunstpfeifen.) Gewiß, auch Weltmeisterschaften haben ihre Unbequemlichkeiten ... aber ein tolles Gefühl muß es schon sein, in irgendwelchem Bezirk menschlichen Tuns, und sei es auch nur Pingpong, gar niemand neben, alle unter sich zu wissen, als Spitze einer Pyramide zu ragen, deren Basis fünf Erdteile berührt.

Mit Bewunderung nennt des Weltmeisters Namen, wer einen Schläger schwingen kann. Das sind zahllose. Denn viele tausend Kilometer Tischtennisnetz spannen sich über die zivilisierte Erde; täglich, stündlich umhüpfen Millionen kleiner Bällchen den großen Ball, die Kinder schon lernen Tischtennisspielen (wie sie früher Klavierspielen lernten, bis Schallplatte und Radio den Unfug abschafften). Auch die Alten, die das Spiel niemals gespielt haben, sagen, weil sie sich sonst schämen müßten, in ihrer Jugend hätten sie`s gespielt. Sogar Börsianer und Lyriker treiben Tischtennis, denn es ist ein Sport ohne Gefahr, die Gegner kommen einander körperlich nicht nahe, zumindest nicht an der Platte. Die Bewegungen, die das Spiel erfordert, sind schön wie Flügelschlag und Raubtiersprung, die bunten Trikots kleidsam, die Terminologie bezaubernd. Selbst Nichtspieler können es bei diesem Sport zu etwas bringen, zum Schiedsrichter, vielleicht gar zum Funktionär!
 

Saison 2010/2011
 05.08.10Emiliano Alvarez 

Die Mannschaftsaufstellungen für die Saison 2010/2011 sind aktualisiert.
 

Der Aufstieg der ersten Mannschaft steht fest!
 16.06.10Emiliano Alvarez 

Die Gruppeneinteilung steht in Click-TT:
Bezirk Süd 10/11 - Herren Bezirksoberliga Gr. 1
 

1. Mannschaft auch noch aufgestiegen
 10.06.10Martin Janda 

Die offizielle Mitteilung steht noch aus. Aber da Otzberg von der BOL in die BL Gruppe 3 zurückzieht ist die logische Konsequenz der Aufstieg der 1. Herren in die BOL...

Damit sind jetzt die ersten vier Herrenmannschaften alle aufgestiegen ^^
 


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