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Nachwort
 17.05.10Alexander Gruza 

Die erste Mannschaft verpaßte den Aufstieg in der Relegationrunde denkbar knapp nach einem Sieg und einer Niederlage von jeweils 9:7.

Der leuchtenden Bilanz vom 29.4.10 muß daher ein Nachwort angefügt werden:

Des Lebens ungeteilte Freude ward keinem Sterblichen zuteil.
 

Relegationsspiele der ersten Mannschaft am Sonntag, den 16.5.2010
 11.05.10Alexander Gruza 

Die erste Mannschaft bestreitet am kommenden Sonntag (16.5.) ab 9Uhr30 ihre Relegationsspiele. Sie finden statt in der
Sporthalle der Grundschule Höchst, Pestalozzistraße, 64739 Höchst.
Zwar geht es nicht ganz um Sein oder Nichtsein, wohl aber um Aufstieg oder Nichtaufstieg.

Die Mannschaft wird etwas Zuspruch gebrauchen können, darum ist beifallspendender Anhang herzlich willkommen.
Es sei an dieser Stelle vermerkt, daß Pünktlichkeit die Tugend der Könige ist.
Bei Zuspätkommern wird dennoch Gnade vor Recht ergehen: Sie werden ebenfalls hereingelassen, müssen aber mit den billigen Plätzen vorlieb nehmen.
 

2009/2010: Die Bilanz
 29.04.10Alexander Gruza 

Dem Chronisten fällt an dieser Stelle das Privileg zu, über das Abschneiden der einzelnen Mannschaften am Ende der Saison zu räsonieren und resümieren:

Die erste Mannschaft wurde in der Bezirksliga Zweitbeste und wird nun ihr Glück und den Erfolg in den Relegationsspielen suchen, zunächst am Sonntag, den 16.5., in aller Herrgottsfrüh gegen Stockheim. Daumendrücken ist angesagt.

Die zweite Mannschaft spielte sich in der Kreisliga ungeschlagen und hochüberlegen auf den ersten Platz: Aufstieg.
Ein erneuter Aufstieg im kommenden Jahr kann nicht ausgeschlossen werden;
weniger zurückhaltend ausgedrückt: Alles andere wäre eine Enttäuschung.

Die dritte Mannschaft kam in der 1.Kreisklasse auf den zweiten Platz und ist damit ebenfalls aufgestiegen.

Die vierte Mannschaft landete in der 2. Kreisklasse sogar knapp auf dem ersten Platz und wird die entfleuchte dritte fortan würdig in der 1.Kreisklasse vertreten.

Last and least: Der fünften Mannschaft gelang es, erst- und voraussichtlich einmalig NICHT letzte zu werden.

Es war summa summarum eine überaus erfolgreiche Spielzeit.

In antiken Zeiten pflegten die alten Griechen gelegentlich den Brauch, den Überbringer schlechter Botschaften zu enthaupten.
So besehen müßte im Umkehrschluß dem Verfasser dieser Zeilen zumindest ein weiterer Tischtennisarm hinzu wachsen.

 

Hartmut zum Siebzigsten
 09.04.10Alexander Gruza 

Hartmut, unser Abteilungsleiter und auch Pedell, seit Jahrzehnten aktives Mitglied bei Blau-Gelb und Schrecken aller gegnerischen Mannschaften, ist am 6.April 70 Jahre jung geworden.
Wir gratulieren alle sehr herzlich zum Geburtstag!

Nach Ansicht mancher ist nicht das Alter das Problem, sondern unsere Einstellung dazu.

In diesem Sinne hat alt und vergesslich zu werden drei Vorteile:
Erstens lernst du jeden Tag neue Freunde kennen.
Zweitens kannst du die Ostereier jetzt selber verstecken.
Drittens - äh, keine Ahnung
 

Die 400-Jahr-Feier
 17.03.10Alexander Gruza 

Am 15.3.2010 begingen wir, die alten Knacker der 5. Mannschaft, unsere 400-Jahr-Feier. Nicht, daß es die 5. Mannschaft schon 400 Jahre gäbe; vielmehr brachten wir im Rahmen eines Punktspiels gegen Kickers 16 beim Einwiegen und Abzählen rund 400 Jahre auf die Waage. Salbungsvolle Reden wurden gehalten, warme Worte gesprochen, Brezel und belegte Brötchen verzehrt, Sektkorken knallten und sogar Geschenke wurden verteilt.
"Die Fünfte" mutierte zum "Team 400".
Während all dieses Frohlockens und Hosianna-Singens, in das sich unser Gegner mit bewundernswert stoischer Gelassenheit fügte, gingen mir die Äußerungen eines boshaften älteren Herrn zum Thema des Abends durch den Kopf:

„Daß die größte Trefflichkeit des Kopfes mit einer gleichen des Charakters nicht leicht im Verein gefunden wird, erklärt sich genugsam aus der unaussprechlich großen Seltenheit beider; während ihre Gegenteile durchgängig an der Tagesordnung sind: daher man diese ach täglich im Verein antrifft.“

Ich dachte bei mir, diesem Geist hätte, jenseits aller Doppeldeutigkeiten des Wortes „Verein“, geholfen werden können, wäre er nur Mitglied bei Blau-Gelb geworden. Denn dort gibt es, so konnte man auch an diesem Abend wieder vernehmen, Menschen von profundem Intellekt und tiefer Altersweisheit. Der Sekt und die belegten Brötchen hätten ein übriges getan, um den Nörgler zu besänftigen. Letzteres fiel – bei einem Geist kaum verwunderlich – nicht auf fruchtbaren Boden, denn kaum war der tröstliche Gedanke zu Ende gedacht, fiel er mir ins gedachte Wort:

„Die große Mehrzahl der Menschen ist so beschaffen, daß ihrer Natur nach es ihnen mit nichts ernst sein kann als mit Essen, Trinken und Sichbegatten.“

Wie deprimierend doch das Los meines imaginären Widerparts sein mußte: Er war offensichtlich kein Tischtennisspieler, sonst hätte er die Prioritäten menschlicher Existenz anders gesetzt. Der Sinn des Lebens, so rief ich ihm stillschweigend zu, besteht – zumindest am heutigen Abend – aus Pingpongspielen!
Da die Ansprachen um mich herum nicht enden wollten, ließ auch mein streitbarer Disputant nicht locker. Nun störte ihn der Lärm des Gekläppers in der Halle und er raunte mir ins Ohr:

„Ich hege wirklich längst die Meinung, dass die Quantität Lärm, die jeder unbeschwert vertragen kann, in umgekehrtem Verhältnis zu seinen Geisteskräften steht und daher als das wahre Maß derselben betrachtet werden kann.“

Ich antwortete ihm ein letztes Mal, da wir langsam zu den Gruppenphotos übergingen.
Ein jeder weiß es offenbar, nur Du nicht, du griesgrämiges Teil in meinem Kopfe:
Kläppern gehört zum Geschäft!

Und kraft dieses Erkenntnisvorsprungs besiegten wir Kickers16 mit 9:7 .